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Cyberworld 1.0 – Mind Ripper
von Nadine Erdmann

In der Cyberworld stiehlt der Mind RIpper die Geister von jungen Menschen. Eine Gruppe jugendlicher Zocker*innen gerät unbeabsichtigt auf seine Spur.

Cyberpunk V im Liegesessel vor dem Bücherregal und dem Buch Mindripper 1.0Findet ihr manchmal Bücher in eurem Bücherregal, und ihr habe keine Anhung mehr warum es geht? Ich schon, zum Beispiel kürzlich zum Roman Cyberworld1.0 – Mind Ripper von Nadine Erdmann. Es hat nur etwas 50 Seiten gebraucht, bis merkte, warum ich keine Ahnung hatte, ich hatte das Buch nämlich gar nie gelesen, dabei stand es schon sicher ein Jahr im Regal. Egal.

Bei Buch handelt es sich um eine Gruppe Jugendlicher, die in einer virtuellen Welt, einer Cyberworld unterwegs sind, um das zu machen, was Jugendliche so tun: genau: Zocken einer immersiven virtuellen Welt. Das weltumspannende Netz ist nicht ohne Gefahren, seit kurzer Zeit kommt es wieder vor, dass jugendliche ins Koma fallen und der Verdacht, dass die Cyberworld damit zu tun hat, erhärtet sich immer mehr. Ein Mind Ripper, etwas dass den Geist stiehlt, soll sich irgendwo rumtreiben. Durch Zufall geraten die Jugendlichen auf die Spur von etwas, dass der Mind Ripper sein könnte. Oder ist der Mind Ripper auf der Spur von Ihnen. Wer jagt wen? 

Das Buch ist sehr primitiv geschrieben, im ursprünglichen Wortsinn: Will heissen: sehr simpel, sehr einfach. Massenhaft Zufälle treiben die Geschichte voran, alles passiert zufällig um den Wohnort der Jugendlichen, alle wichtigen Personen sind zufällig auch da. Das fand ich sehr irritierend und nicht glaubwürdig. Irgendwann habe sogar ich begriffen dann warum: Es ist nämlich kein Buch für Erwachsene, sondern ein Jugendbuch! Unter dieser Prämisse liest es sich dann auch ganz anders, auch wenn es nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Die Charaktere, sind sehr gut beschreiben und wirken sehr lebensnahe und glaubhaft. Das soziale Miteinander, aber auch die Teenie-Liebesgeschichte, ist dann ein grosser Plus am Buch, wenn auch teilweise ein wenig kitschig. Aber eben: ein Jugendbuch. Das Ende wirkt dann auch etwas übertrieben einfach. 

Fazit: Als Jugendbuch ganz gut, für Erwachsene nur bedingt geeignet. Es gibt auch mehrere Folgeteile, die ich aber nicht lesen werde. Weil es aber nun mal ein Jugendbuch ist, versuche ich es als solches  zu bewerten und vergebebe, obwohl der Cyberpunk-Faktor kaum vorhanden ist: 

Wertung: 7 von 10 Mind Rippers

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